Freitag, 30. August 2013

Ein Jahr. Ein verdammtes ganzes Jahr!

Es ist Aus. Heute, morgen und Schluss. Ein Jahr. Ein ganzes verdammtes Jahr! So viel erlebt, so viel beobachtet, beheult und beschämt. Belächelt und umschwärmt. Vorbei. Von einem Tag auf den anderen gehör ich nicht mehr dazu. Gehört die Arbeit nicht mehr zu mir.

Und nach diesem Tag würde ich gerne sagen "zum Glück!". Aber es wäre ungerecht den guten, mit Lachen gefüllten Tagen gegnüber. Mir, dir, uns allen gegenüber.

Und jetzt steht ich da. Mit offenen Armen und dem Blick in der Ferne. Nur wohin? Ohne Fahrplan, ohne Aussicht. Der Gedanke lässt meine Arme sich verschränken, meinen Blick senken und das Herz laut pochen. Ja Scheiße! Wohin?
Vor einem Jahr stand ich genau an dem Punkt. Dieser verdammte Wendepunkt, der dich nicht in Ruhe lässt. Der dich nervös macht. Nicht einschläfen lässt. Und doch die Freiheit im Herzen, alles tun zu können. Ungebunden, frei, lebendig. Nur wohin soll die Reise gehen?

Und jeder der mich fragt, bekommt die selbe Antwort. Ja, das Jahr wars wert! Egal, was zu Bruch ging, etwas Neues ist entstanden. Aus der kindischen, launischen Kiwi, wurde Wiebke. Nicht weniger albern, aber... um ein Jahr gereifter. Wie ein noch nicht ganz guter Wein.


Und meine Emailadresse lautet immernoch wiebkeric.

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