Dienstag, 12. August 2014
Wenn Geschichte ruht, aber die Nacht glüht
Noch heute tanzt du mit mir. Greifst meine Hand, wenn ich total verschwitzt von einem Bein auf das andere springe. Mir meinen Weg durch die Masse bahne und einfach nur diesen Rausch genieße. Du greifst zu, ziehst mich mit einem Ruck zu dir. All die Menschen verschwinden dann, nur du und ich im Lichtschein und die raumeinnehmende Musik.
Du drehst mich ein, drehst mich aus, ziehst mich an dich heran und dein ganzes Gesicht lacht.
Wir sind weitergegangen. Damals. Vor ein paar vielen Monaten.
Und haben uns behalten.
Für die paar Momente, die nur uns gehören. Wenn es egal ist, wo wir stehen oder wer mit uns das Bett teilt. Wenn Geschichte ruht, aber die Nacht glüht. Und deine Hand nach meiner greift.
Ich mag deine sturre Art, dein Lachen und deine selbstbewusste Haltung. Dass du nur das tust, was du allein für richtig hältst. Dass du jeden Scheiß mitmachst und das Leben so nimmst, wie es ist.
Und du drehst mich ein, drehst mich aus, ziehst mich an dich heran und dein ganzes Gesicht lacht.
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